
Unsere Gedanken zu Weihnachtswünschen!
Liebe Wimpassingerinnen, liebe Wimpassinger!
Nachdem die Feiertage vorbei sind und wir diese Zeit im Kreis unserer Familien und Freunde genossen haben, haben wir uns entschlossen, unsere Sicht auf Populismus, auf das „miteinander reden“ und auf Bürgerbefragungen zu erläutern.
Wer sich die Mühe macht und die Begriffe „Populismus/Populist“ googelt, wird auf zahlreiche Definitionen stoßen. Nach intensiver Diskussion konnten wir in Wahrheit keine Fraktion in Wimpassing finden, die diese Definition erfüllt. Alle - aber wirklich alle - Parteien treten auf Wunsch sofort in einen Diskussionsprozess ein. Dieser wird aber sehr oft, viel zu spät angeboten.
Hier sind wir auch schon beim Thema „miteinander reden“: Das ist und bleibt ein frommer Wunsch.
Wie sonst erklärt man sich die geschlossene Kommentarfunktion auf Facebook. Damit nimmt man der Bevölkerung die Möglichkeit, sich mitzuteilen und Gedanken zu äußern.
Zum Punkt Bürgerbefragung wollen wir euch nicht vorenthalten, dass wir bereits mehrmals im Gemeinderat den Vorschlag unterbreitet haben, dass man bei weitreichenden (mitunter auch kostspieligen) Entscheidungen die Bürger befragen sollte, wie sie zu diversen Themen stehen. Und wir trauen jedem einzelnen Bürger zu, sich entsprechend zu informieren, um seine Stimme mit bestem Wissen und Gewissen abzugeben. Sogenannte „unabhängige“ Expertenmeinungen/-expertisen können - unserer Meinung nach - den gesunden Hausverstand nicht ersetzen, bestenfalls ergänzen.
Ein demokratiepolitisches Problem sehen wir in Bürgerbefragungen keineswegs, denn in Wirklichkeit ist jede Wahl eine Bürgerbefragung. Es käme wohl kaum jemand auf die Idee, eine Wahl mit geringer Wahlbeteiligung, aufgrund dieser Tatsache in Frage zu stellen.
In diesem Sinne:
Alles Gute für das neue Jahr 2026

